@  Sammlungen der FAU
Feldkomplex Bild

Who's online

There are currently 0 users and 0 guests online.

User login

ISER und SGS kennen die Felder "Dateiname des Fotos" bzw. "Dateiname Bild". In beiden Fällen handelt es sich offenkundig um ein digitales Bild des Gegenstandes, genauer gesagt, um dessen Dateinamen (mit Verzeichnispfad? Oder ohne? Oder als URL? ...). ISER kennt darüber hinaus noch "Nachweis  Foto/Urheber" (Kommentar: Lizens des Fotos) und "Aufnahmedatum des Fotos". SGS kennt noch "Dateipfad Bild" und "Hyperlink Bild"

Wie kann diese Information mit CRM modelliert werden?

Digitale Abbildungen bergen eine Menge Komplexität, derer man sich beim Modellieren bewusst sein sollte: Häufig entstand das digitale Bild durch Digitalisierung eines analogen Bildes und/oder wurde nachbearbeitet, etc... Es gibt also mehrere Bilder, die durch verschiedene Prozesse miteinander verbunden sind. Dabei kann das Digitalisat ganz andere Metadaten wie Urheber und Lizenz haben als das analoge Foto!

Hier muss man sich überlegen, ob man diesen ganzen Prozess oder Teile davon mitmodellieren muss und will, oder ob die reine Objekt-Bild-Beziehung ausreicht. Ersteres ist sicherlich für Bilddatenbanken und Sammlungen, die auf Bildern beruhen, der Fall. Für die momentanen Sammlungen schätze ich die Notwendigkeit eher gering ein. Andere Einschätzungen?

Wer sich für die Modellierung des Prozesses interessiert, dem empfehle ich dieses Tutorial zu CRMdig, eine CRM-Erweiterung, die sich speziell mit der Modellierung von Digitalisaten und digitalen Produkten auseinandersetzt.

Für die reine Objekt-Bild-Beziehung bietet das CRM ausreichend Konstrukte. Diese gilt es hier zu diskutieren!

Ich denke in Fall der SGS und

Ich denke in Fall der SGS und ISER ist die Entstehungsgeschichte des Fotos nicht relevant. Im Fall der ISER dienen die Fotos einzig der Dokumentation und Illustration der Objekte.

Der Verzeichnispfad macht ja nur Sinn wenn dort der aktuelle Pfad eingebunden wird. Der wird sich ja für WissKI vermutlich ändern, da die Daten bzw. Bilder woanders gespeichert werden als bisher. Ansosnten müßte ja ein netzfägiger Zugang zu den Fotos erstellt werden, damit dann auch bei Zugriff von außen die Bilder angezeigt werden können. Der Verzeichnispfad ist, soweit ich das bisher gesehen habe, ein Relikt aus der Zeit der üblichen relationalenb Datenbanken, damit man dann auch weiss wo das Foto auf dem Rechner abgelegt ist, da die Fotos nicht in der (Access-)Datenbank selber gespeichert werden können.

Zwingen notwendig ist allerdings der Urhebernachwies des Fotos, der auch öffentlich sichtbar sein muss. Ansonsten kann man sich völlig unnötigen Ärger einhandeln

Feldkomplex Bild

SGS-Felder "Dateiname des Fotos" bzw. "Dateiname Bild": hier ist tatsächlich das digitale Bild des Gegenstandes, bzw. dessen Dateinamen genannt, ohne Verzeichnispfad.

Wie kann diese Information mit CRM modelliert werden: hier bin ich mir auch nicht schlüssig.

diesen ganzen Prozess oder Teile davon mitmodellieren: das erscheint mir nicht notwendig und zu aufwendig, die reine Objekt-Bild-Beziehung sollte ausreichen.

 

im Herbar gibt es zu einem

im Herbar gibt es zu einem Beleg sogar drei Bilder.....eins in der Auflistung - ein sogenanntes Thumbnail, ein übersichts Bild und ein hochaufgelöstes großes Bild, in dem kleinste Details, wie z.B. Behaarungslänge der Nebenblätter (die mit bloßen Auge garnicht sichtbar sind). Alle Bilder haben eigene URLs im Sinne von E 90 also, ein Sinnbild für etwas Materielles in der Kategorie Sache

Meiner Meinung nach muss

Meiner Meinung nach muss gerade bei Abbildungen der Entstehungsprozess mit dokumentiert werden. Die Bildrechte sind ein Minenfeld. Zum einem muss der Urheber des Bildes IMMER genannt werden. Er hat ein Recht darauf! Auch wenn der Urheber ein Angestellter eines z.B. Museums ist. Ich kenne zwar keinen einzigen Fall bisher, aber sowas kann bis vors Gericht gehen.

Wie das beim Urheber eine Reproduktion (Dia vom Bild, Scann vom Bild) aussieht...gute Frage. Wenn z.B. ein Fotograf eine Fotoreproduktion eines Öl-Gemäldes macht, hat er glaub eich auch einen Anspruch auf seine "Wertschöpfung"

 

Insgesamt bin ich beim Thema Bildrechte immer dafür soviele Infos zum Urheber zu geben wie möglich, einfach um hier keinen Angriffspunkt zu bieten. Verstöße gegen Bildrechte werden schnell teuer,...was jeder kleinen Sammlung / Museum finanziell das Kreuz brechen kann.