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Fundort und geographischer Ort (Herbarium)

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Das Herbarium hat in seiner Datenbank eine recht ausführliche Ortshierarchie, um den Fundort einer Pflanze so präzise wie möglich wiederzugeben (s. Forum Ortshierarchien). In der Sammlungsmaske des Herbariums wird zwischen Fundort und geographischen Ort unterschieden. Durch ein Beispiel soll der Unterschied deutlich gemacht werden:

Eine Pflanze wird am Fundort (rechts unter der großen Eiche im Schlosspark) aufgesammelt. Das Eingabefeld Fundort in der Objektmaske beinhaltet eine Notiz, die den Fundort an sich beschreibt. Dieser entspricht nicht einem geographischen Ort. Der Fundort (rechts unter der großen Eiche im Schlosspark) kann aber Teil eines geographischen Ortes (Erlangen) sein. Auf diese Weise kann der Fundort durch verschiedene Angaben ("Ebenen") genauer eingegrenzt werden:

1) Durch einen geographischen Ort z. B. Erlangen, Franken, Bayern, Deutschland

2) Die Längen- und Breitengrade legen die geographische Lage des Fundortes irgendwo auf der Welt fest.

3) Der Fundort kann auch Teil einer topografischen Karte sein. Im Falle der Datensätze des Herbariums wird der Fundort u. a. über das sogenannte Meßtischblatt, einer topografischen Karte im Maßstab 1:25.000, zusätzlich eingegrenzt.

Der Fundort wird über die Eingabefelder Koordinaten, Meßtischblatt und geographischer Ort näher umschrieben, jedoch soll das Eingabefeld Fundort den Fundort selbst beschreiben.

 

Alternativ könnte man sich bildlich auch mehrere Landkarten oder Ebenen vorstellen, die man übereinanderlegt, um den Fundort aus deren Überlappung zu erhalten.